Verpflichtende Energieaudits

Mit der Ände­rung des Ener­gie­dienst­leis­tungs­ge­set­zes wurde für alle Unter­neh­men, die nicht unter die KMU-Definition der EU fal­len (bis 250 Mit­ar­bei­ter, Jah­res­um­satz von höchs­tens 50 Mio. EUR oder Jah­res­bi­lanz­summe von höchs­tens 43 Mio. EUR), die Ver­pflich­tung zur regel­mä­ßi­gen Durch­füh­rung von Ener­gie­au­dits eingeführt.

Ein sol­ches Audit muss den Anfor­de­run­gen der DIN EN 16247–1 ent­spre­chen und ist erst­ma­lig bis zum 5. Dezem­ber 2015 durch­zu­füh­ren. Anschlie­ßend muss das Audit min­des­tens alle vier Jahre wie­der­holt wer­den. Diese Ver­pflich­tung ergibt sich aus Art. 8 Abs. 4–7 der Energieeffizienz-Richtlinie (RL 2012/27/EU) und ist daher nicht zu umgehen.

Das Merk­blatt des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trolle (BAFA) fin­den Sie hier.

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